Kühe grasen auf einer sonnigen Hangweide Zwei schwarzbunte Kühe liegen eng beieinander im Gras Zwei rotbunte Kühe auf einer grünen Weide Die Herde auf der Herbstweide im Abendlicht Zwei Kühe im Stroh, eine leckt der anderen das Ohr Zwei Kühe liegen entspannt im hohen Gras Zwei Kühe fressen Blätter von einem Baum

Die
Glücklichen
Sieben

Die Glücklichen Sieben

Hinter diesem geheimnisvoll klingenden Namen verbergen sich meine Kühe, Persönlichkeiten mit besonderen Merkmalen und Wesenzügen: aufgeweckt, neugierig, feinfühlig, manche etwas dickköpfig oder eigensinnig. Jede nahm auf ihre Weise Kontakt zu mir auf. Einige vorsichtig und sanft, andere stürmisch und entschieden, wieder andere fröhlich und unbekümmert. Sie sind Wesen wie wir, unverwechselbar, sowohl äußerlich als auch in Bezug auf ihr Verhalten und ihren Charakter. Es sind Madeleine, Alma & Amanda, Anni, Leni, Amalia und Leo.

Ich hätte gerne noch mehr Kühe übernommen, aber das überstieg meine Möglichkeiten. Die Sieben ist meine Glückszahl und ich wusste, dass diese Beschränkung vernünftig und sinnvoll ist. Wer genau diese Glücklichen Sieben sein sollten, war nicht allein meine Entscheidung. Die Kühe hatten mich ausgesucht.

Anfangs hatte ich keine Ahnung wie ich die Sieben später einmal versorgen und unterbringen könnte. Ich informierte mich so gut es ging darüber, was Kühe für ein gesundes und glückliches Leben brauchen. Bei den Landwirten, mit denen ich inzwischen gut befreundet bin, sicherte ich mich ab, dass sie mir bei diesem ungewöhnlichen Unterfangen mit Rat und Tat zur Seite stehen würden. Mir war völlig klar, dass mein Plan nur mit ihrer Hilfe umzusetzen war. Ich hatte weder die Erfahrung, die körperliche Kraft, noch die Ausstattung – Weideflächen, Stallungen, einen Viehwagen etc. – , um sieben ausgewachsene Rinder zu halten. Aber mit ihrer Unterstützung ließ ich mich auf dieses Abenteuer ein.